Motivationsplakate für die Realschulprüfungen in Klasse 10


 

Diese Woche werden hessenweit die Realabschlussprüfungen geschrieben.

Unsere 10ner haben am Montag tolle, kreativ bemalte Betttücher als Motivation am Zaun der Realschule vorgefunden.  Gut vorbereitet starten 18 Schülerinnen und Schüler in die drei schriftlichen Prüfungen. Wir wünschen euch viel Erfolg und das Wissen, dass ihr es rocken werdet mit Gott an eurer Seite. 

Euer JHWS Team

 

 

 

Die Erfindung des Buchdrucks hautnah erleben


Warum sagen wir eigentlich „ein Buch aufschlagen“? Woher kommt der Begriff „Buchstabe“? Und welchen Zusammenhang gibt es eigentlich zwischen einer Presse und dem Protestantismus?

Die Antworten auf die (vielleicht bisher ungestellten) Fragen, lieferte Bernd Schlawer aus Eschede an der Wichern Grund- und Realschule. Seit mehr als 20 Jahren reisen Schlawer und seine Frau durch Schulen in ganz Deutschland und bringen ein Stück Mittelalter ins Klassenzimmer.

Mit seiner traditionellen Kluft, enormen Detailkenntnissen und einer großen Freude an der Weitergabe seines Wissens, zeigte er den Erst- bis Siebtklässlern welche Schritte nötig waren, um vor knapp 500 Jahren ein gedrucktes Buch in der Hand zu halten. Allein der Nachbau der Gutenbergpresse, die 150 kg schwer ist, war bereits sehenswert.

Aber auch die vielen kleinen Anschauungsstücke, die im gesamten Klassenraum verteilt waren, weckten großes Interesse bei den Kindern und Jugendlichen.

Herr Schlawer hielt einen lebendigen Vortrag über die bahnbrechende Erfindung Gutenbergs, die die Schreibkunst der Mönche ablöste und die so dazu beitrug, dass Luther Jahrzehnte später eben die Thesen verbreiten konnte, die zur Reformation führen sollten.

Im Anschluss daran hatten die SchülerInnen Zeit, sich alle Utensilien in Ruhe anzuschauen und ebenfalls einige Stempelproben zu machen. Zu guter Letzt durfte jedes Kind einmal selbst an die Gutenbergpresse treten und sich den Psalm 23 drucken.

Und woher kommt nun eigentlich der Begriff „ein Buch aufschlagen“? Früher waren Bücher, weil sie so wertvoll waren, mit Riegeln verschlossen, die mit der Hand aufgeschlagen werden mussten. Die Streben an der Seite dienten dazu, die Buchdeckel, die damals aus Holz waren, vor dem „sich verziehen“ zu schützen.

Beeindruckend, welchen Weg das Buch über seine Erfindung bis hin zum heutigen E-book genommen hat.

 

„Die hohen Wohltaten der Buchdruckerei sind mit Worten nicht auszusprechen. Durch sie wird die Heilige Schrift in allen Zungen und Sprachen eröffnet und ausgebreitet, durch sie werden alle Künste und Wissenschaften erhalten, gemehrt und auf unsere Nachkommen fortgepflanzt.“ (Martin Luther, Tischreden)

Hilfe für die Ukraine – wir packen an!


Kassel, 08.03.2022: Wir alle haben die schrecklichen Ereignisse vor Augen und wollen unsere Herzen nicht vor den Hilfsbedürftigen verschließen.

BildvorschauUnsere Schulsozialarbeit mit Unterstützung der SchülerInnenvertretung haben sich Folgendes überlegt:

Da unser Schulsozialarbeiter Herr Voth, in der christlichen Gemeinde „Komm“ in Bad Hersfeld aktiv ist und diese schon seit einigen Jahren ein Netzwerk mit Gemeinden in der Ukraine aufgebaut hat und mindestens 1x jährlich Aktionen in der Ukraine stattfinden, wollen wir konkret den Hilfsdienst vor Ort unterstützen. Es starteten schon vor einigen Tagen erste Hilfsaktionen. Als christliche Schule, in Zusammenarbeit mit dem Christlichen Hilfsdienst Bad Hersfeld, starten wir nun gemeinsam eine Solidaritätsaktion für die Ukraine. Jeder der kann und will, darf gerne Teil dieser Aktion sein. Jede Spende zählt! Da Bad Hersfeld weiter weg ist, bieten wir auch an der JHWS eine Warenannahme während der Schulbetreuung an. Bitte kommen Sie mit Ihren Spenden zum Hintereingang (Kellertür am Schulhof bei den Lehrerparkplätzen). Annahmezeiten: Montag bis Donnerstag (vorerst 7.3. – 10.3.) jeweils 14.30 – 16.30 Uhr Benötigt werden zur Zeit:

  •  für Kinder warme Jacken, warme Schuhe, warme Kleidung 
  • Kissen, Decken & Bezüge, Hygieneartikel und vor allem Schlafsäcke 
  • fertig gepackte Lebensmittelpakete (siehe Flyer) 
  • Keine Erwachsenenjacken, keine Matratzen 

Wenn weitere Dinge benötigt werden, dann werden wir Sie auf dieser Seite informieren! 

Normale Kleidung für Erwachsene und Spielsachen benötigen wir nicht, da diese nicht zur nötigsten Grundversorgung gehören. Bitte vorher sortieren, beschriften und alle kaputten oder unbrauchbare Sachen aussortieren, damit wir die Ware schnellstmöglich in die Ukraine an die Menschen verteilen können. Wer keine Möglichkeit oder keine Zeit hat kann sich auch gerne mit ein paar Euros beteiligen. Dank vieler finanzieller Spenden konnten jetzt Lebensmittel für 1100 Pakete bestellt werden, die direkt an die Grenze und bis in die Ukraine transportiert werden.

Wer eher Geld spenden möchte bitte an folgende Anschrift:

bei Betreff „Ukrainespende“ angeben und an Christliche Gemeinde Bad Hersfeld e.V., IBAN: 36 5325 0000 0000 066587, BIC: HELADEF1HER senden

Bei gewünschter Spendenquittung: „Spendenquittung erbeten“ schreiben und eigene Anschrift angeben.  Wir bedanken uns herzlich, für jeden Einzelnen, der sich in diesen Zeiten für die Schwachen stark macht.

Ihr JHWS Team

Neues Wahlpflichtfach – kreaTiefes Gestalten


Seit dem Schuljahr 2021/22 bieten wir das Wahlpflichtfach kreaTiefes Gestalten an. Schwerpunkt in diesem Fach ist die Förderung der eigenen Kreativität von der Entwicklung eigener Ideen bis hin zur ergebnisorientierten Umsetzung. Die für diesen Prozess notwendige Organisation, Zeitmanagement und Weiterbildung an Hand digitaler Medien werden mittelbar und unmittelbar gefördert. Individuelle Fähigkeiten sollen in den Gruppenkontext einfließen.Erste praktische Umsetzung in diesem jungen Wahlpflichtfach ist die Durchführung eines Photokurses mit Erstellung von eigenen Smartphone-Bildern unter einem selbst erstellten Oberthema und die Bearbeitung mit einer hochwertigen App. Momentan entsteht ein selbstgeschriebener Krimi, welcher als Theaterstück filmisch fixiert und aufgeführt werden soll.

 

Selbstgemachte Adventskränze zum Wicherntag


Johann Hinrich Wichern ist der Namenspate unserer Schule. Um wen es sich handelt, welches Lebenswerk er vollbrachte und was sein Ansinnen war – mit diesen Fragen beschäftigen wir uns u.a. am jährlichen “Wicherntag” an unserer Schule. In diesen Rahmen stellte unsere Klasse 8 in diesem Jahr eigene Adventskränze her, die im Anschluss geschmückt wurden.  

Wichern hat in Hamburg das erste Waisenhaus gegründet, um Kindern von der Straße eine Schulbildung und das Aufwachsen in einer familiären Atmosphäre zu ermöglichen. Außerdem gilt er als der Erfinder des Adventskranzes. In dem von ihm 1833 gegründeten Waisenhaus, dem “Rauhen Haus”, hängt am 1. Dezember 1839 der wohl weltweit erste Kranz. An jedem Dezembertag brennt auf einem großen Holzwagenrad eine Kerze mehr, an Werktagen kleine rote und an den vier Sonntagen jeweils eine große weiße Kerze. Mit diesem immer heller werdenden Lichterrad wollte Wichern den Straßenkindern die Hoffnung in der Dunkelheit durch die Geburt Jesu, als dem Licht der Welt, symbolisch verdeutlichen. Er wollte den Kindern das Warten auf Weihnachten verkürzen und ihnen auf diese Weise das Zählen näherbringen. Dies gelang so eindrücklich, dass der Adventskranz den Weg in die Wohnzimmer vieler Menschen und Kirchen gefunden hat und heute eine feste Tradition in der Adventszeit einnimmt. 

Neue AG – Naturwissenschaften


Auf Wunsch der Schülerinnen und Schüler haben wir seit diesem Herbst zum ersten Mal eine Naturwissenschaft-AG für die Klassen 5 und 6 ins Leben gerufen. Mit diesem Kurs soll ein Übergang zwischen dem Sachunterricht der Grundschule und dem Fachunterricht in Klasse 7/8 hergestellt werden. Gestartet ist die 90-minütige AG mit dem Oberthema Feuer, Wasser, Luft und Strom; Stoffe im Alltag folgen im Anschluss. Die Schülerinnen und Schüler sind mit Begeisterung dabei, erforschen und entdecken unter Anleitung viel Neues und können durch praktisches Arbeiten Interesse an Naturwissenschaften und Technik (weiter-)entwickeln.  

Klasse 6 – Besuch der „Märchenfrau“


Es war einmal…  wenn Geschichten so beginnen, steigt die Spannung, denn es ist „Märchenzeit“. Dieses Mal war es wieder die Märchenerzählerin Gudrun Radke, die die Schülerinnen und Schüler in ihren Bann zog. Fabienne aus Klasse 6 berichtet: Vor den Herbstferien kam eine Frau zu uns in die Schule. Sie erzählte sehr schöne Geschichten. Wir saßen im Kaminzimmer und hörten gespannt bei der Geschichte „Dornröschen“ zu. In dem Märchen wurde ein Baby verflucht und von einem Prinzen gerettet. Der Fluch war, dass sich die Prinzessin als 15-jährige an einer Spindel sticht und zu Boden fällt. Besonders betonte die Märchenfrau den Teil, in dem der Prinz sich durch die Hecken schlägt. Ich fand all die Geschichten, die sie erzählte, sehr gut, spannend und gut betont. 

Louis ist eine andere Geschichte im Gedächtnis gebliebenEs war einmal ein Königreich und in dem gab es einen König und eine Königin. Jemand anderes soll das Königreich regieren, deswegen gab der König allen einen schwarzen Samen. Er sagte, wo eine Pflanze rauswächst, der oder die wird König/in. Ein Mädchen hat einen Samen eingepflanzt. Sie hat ihn gegossen – Tag für Tag, aber nichts wuchs und sie ging mit Tränenzum Schloss. Überall kamen Pflanzen raus, aber bei ihr nicht, Da ging die Königin zum Mädchen“  Frau Radke ist sehr gut darin spannend zu erzählen und ich kann sie nur weiterempfehlen, so Louis. Dann erfährt man vielleicht auch, ob das Mädchen nun die neue Königin wurde…? 

Autorenlesung in Klasse 9 und 10: “Mein ungebügeltes Leben” von Conny Schramm


Am 05.11.2021 fand eine autobiographische Lesung in unserer Bibliothek statt, die Tara wie folgt zusammenfasstAm Freitag den 05. November 2021 hat uns Conny Schramm ihr eigenes Buch vorgestellt. Es heißt “Mein ungebügeltes Leben” und handelt von Connys Geschichte, wie sie in der DDR aufwuchs, wie sie älter wurde und anfängt ihr eigenes Leben aufzubauen. Am besten gefallen hat mir die Spannung, die durch die Liebesbeziehung zwischen ihr und Henry entstanden ist... Für einen kurzen Aufenthalt in der BRD mussten sie einen Antrag stellen, wobei geprüft wurde ob Fluchtgefahr besteht. Als sie dann endlich die Erlaubnis bekamen, war die Bedingung für die Ausreise aus der DDR, dass Connys kleine Schwester zurück bleiben musste, sozusagen als Pfand. Diese Erkenntnis, dass jemand als Pfand benutzt wurde, hat mich berührt und auch irgendwie erschrocken. Für mich war neu, dass es so schlimm war, wenn jemand z.B. Christ war und an was anderes glaubte. Wenn Eltern religiös waren, litten die Kinder darunter und mussten sich teilweise von ihrem Elternhaus abwenden, um z.B. studieren zu dürfen. Auch bei Henry war es der Fall. Er wollte gerne Forstwirtschaft studieren, durfte aber als Pastorensohn weder das Abitur machen, noch studieren. Somit wurde er vor die Wahl gestellt, sich loszusagen oder einen anderen Beruf zu ergreifen… 

Jonas ergänzt:  Die Autobiografie von Conny Schramm handelt von ihrer Jugend, und ist mit viel Drama und einer Liebesgeschichte gefüllt. Der Anfang der Geschichte beschreibt das Leben in der DDR Conny ist an Henry interessiert und entwickelt schnell romantische Gefühle für ihn. Das Drama beginnt, als Henry plant, der DDR zu entkommen und ein Leben in der BRD zu beginnen. Conny dachte anfangs, esei nur ein Witz, doch der Ernst wurde schnell offensichtlich, als Henry plötzlich verschwand. Die Autorin beschreibt Connys Gefühle nach diesem plötzlichem Verschwinden perfekt. Deshalb ist diese Stelle im Buch auch eine meiner Lieblingsmomente. Eine andere Stelle, die auf das Buch neugierig macht, ist die Phase, wo Conny und Henry sich kennenlernen und ein richtiges Paar werden. Es hat mich überrascht, wie Conny Schramm so talentiert Emotionen darstellen kann. Die Lesung war ein großer Hit, und wir überlegen nun, das Buch im Unterricht zu lesen. 

Autorenlesung zur Trilogie „Fischerkinder“ in Klasse 7 und 8


Am Dienstag den 5.10.2021 war die Autorin Melissa C. Feurer mit dem Buch „Die Fischerkinder“ zu Besuch an unserer Schule. Chiara und Maria aus Klasse 7 berichten: „Frau Feurer hat uns erzählt, wie man zur Autorin wird und wie sie ihr Buch veröffentlicht hat. Ihr Buch „Die Fischerkinder“ ist eine Triologie und spielt in der Zukunft. Die Hauptperson ist Mira, und Mira liest sehr viel. Allerdings ist das Lesen in der Welt, in der sie lebt, verboten. Als sie wieder in die Buchhandlung geht entdeckt sie ein altes Buch: Die Bibel. Verbotenerweise liest sie die Bibel und erfährt von Jesus und dem christlichen Glauben. Mira will mehr davon erfahren und schließt sich einer Gruppe an, die dasselbe Ziel verfolgt: Die Fischerkinder.“ Lennert fasst das Buch so zusammen: „Es geht um ein Mädchen, die in einer Stadt lebt, wo alle religiösen Dinge verboten sind. Dann findet sie ein Buch, was sie wundervoll findet. Sie geht zu einem geheimen Treffen, wo sie die Religion und die Fischerkinder kennenlernt. Irgendwann später wollen die Wachen des Staates das Versteck, das verraten wurde, stürmen…“ Ein spannendes Jugendbuch, das Mitte 2022 erscheinen wird und an unserer Schule vorab vorgestellt wurde.

Methodenwoche in Klasse 9 – My Dream Job


Ein wichtiger Aspekt zur Berufsvorbereitung ist es, Sicherheit bei Präsentationen zu gewinnen. In Klasse 9 wurde sich im Rahmen der Methodenwoche gezielt Zeit genommen, um Präsentationskenntnisse zu vertiefen und eine zusammenhängende Präsentation in englischer Sprache durchzuführen.
Die Aufgabe war einen fünfminütigen Vortrag zum Thema “Mein Traumberuf / My Dream Job”  zu halten. Zunächst wurden dafür Kriterien und Merkmale von guten Präsentationen anhand der Vorerfahrungen der Schülerinnen und Schüler abgeleitet und theoretisch eingeordnet. Anschließend trainierten die Jugendlichen das unabhängige und zielgerichtete Recherchieren von stichhaltigen Informationen. Zur sprachlichen Vorbereitung der abschließenden Präsentationen wurden die Schülerinnen und Schüler mit typischen englischen Phrasen samt deren korrekten Verwendungsweisen vertraut gemacht. Am Donnerstag hielten die diese schließlich ihre Präsentationen, wobei ihnen das Präsentationsmedium freigestellt (Powerpoint, Plakat etc.) war. Interessant war die Vielfalt der Traumberufe. Diese reichte von IT Game Developing über Arzt oder Psychologe bis hin zum Einzelhandel in der Kosmetikbranche.