Konzept P – Weiterentwicklung unseres Schulprofils


Unser Konzept P steht für Persönlichkeitsstärkung und wurde gemeinsam vom Schulkollegium, der Schulsozialarbeit und dem Schulvorstand entwickelt.

Gemäß der Entwicklungsphasen von Kindern und Jugendlichen arbeiten wir mit jahrgangsspezifischen Leitgedanken, die in den jeweiligen Klassenstufen verankert sind und aufeinander aufbauen.

Die Leitgedanken sind als pädagogische Zielsetzung im täglichen Umgang zu verstehen und werden konkret durch verschiedene Unterrichtsangebote umgesetzt. Über den Religionsunterricht hinaus wird vermittelt: Ich bin ein Segen für andere und kann mich mit meiner Kraft und meinen einzigartigen Begabungen für andere einsetzen.

Leitgedanken der Klassenstufen 

 

5​ 

Ein starkes Team werden​ 

Meinen Platz finden​ 

 

7​ 

Identität​ 

Einzigartig – Selbstbewusst 

 

9​ 

Zukunft​ 

Orientierung – Verantwortung​ 

 

6​ 

Ein starkes Team werden ​ 

Vom Ich zum Wir​ 

 

8​ 

Identität​ 

Glück – Glaube – Sinn​ 

 

10​ 

Zukunft​ 

Haltung – Investieren – Losgehen 

 

 

Leitgedanken der Klassenstufen

 Die Leitgedanken der einzelnen Klassenstufen sind rechts in der Grafik abgebildet.

In den Klassen 5 und 6 ist das Zusammenwachsen als Klassengemeinschaft vorrangig. Das Ziel ist, den Teamgeist zu stärken und den Beitrag des Einzelnen für die Gemeinschaft in den Vordergrund zu stellen. In den Klassen 7 und 8 – die Zeit der Pubertät – ist Raum für Fragen wie „Wer bin ich?“, „Wer will ich sein?“ und „Wie komme ich gestärkt durch Krisen im Leben?“. Die Klassen 9 und 10 richten den Blick in die Zukunft. Neben Mentoring und Praktika werden Methoden vorgestellt und Strategien entwickelt, um eigenständig nächste Schritte zu gehen.

Die Leitgedanken werden in vielfältiger Weise im Unterricht umgesetzt. Sie finden sich in verschiedenen Fächern wieder und werden teilweise fächerübergreifend behandelt. Zusätzlich zum regulären Unterricht gibt es in allen Jahrgangsstufen Klassenleiterstunden. In Klasse 5 wird außerdem der Umgang mit Sozialen Medien thematisiert, Teambildungsmaßnahmen werden in den Schulalltag integriert. In Klasse 6 wird das Fach Soziales Lernen, in Klasse 8 das Fach Glück/Resilienz unterrichtet. Für die Klassen 7 und 9 werden Projekttage zu den Leitgedanken der Klassenstufen organisiert und in Klasse 10 die Stillen Tage – eine erlebnispädagogische Orientierungsfahrt – durchgeführt.

 

Methodenwoche mit Wanderung in Kasse 10


Vom 30.08.-3.9.2021 fand in Klasse 10 die Methodenwoche zur Prüfungsvorbereitung statt. Dabei ging es nicht nur um die bald anstehenden Präsentationsprüfungen, sondern vor allem auch um die Ermutigung der Schüler*innen, damit sie gestärkt und zuversichtlich in das Prüfungsjahr starten können. Die Jugendlichen beschäftigten sich zu Beginn mit ihren individuellen Wünschen und Träumen für die Zukunft. In Form von Gruppenarbeiten fand jede/r Schüler*in zudem 3-5 positive Fähigkeiten über sich selbst heraus. Diese wurden aufgeschrieben, um sie sich in Momenten des Selbstzweifelns während der Prüfungsphase vor Augen führen zu können. Darüber hinaus bekam die Klasse eine Schulung im Bereich Zeit- und Selbstmanagement. Anschließend berieten sich die Schüler*innen erneut in Kleingruppen zu Themenstellung und Gliederung für die im November anstehende Präsentationsprüfung und hatten am folgenden Tag die Gelegenheit, Prüfungsabsprachen mit dem/der Fachlehrer*in ihrer Wahl zu treffen. Am Donnerstag erhielten sie die Möglichkeit sich Hausarbeiten zu Präsentationsprüfungen mit unterschiedlichen Themen aus den vergangenen Jahren anzuschauen und sich so einen ersten Überblick über Umfang und Aufbau zu verschaffen. Nach so viel Arbeit und Fleiß in der ersten Woche, hatten sich die Schüler*innen den Wandertag am Freitag redlich verdient. Bei nebeligem Wetter starteten wir in der Schule in Richtung Karlsaue und beendeten den Wandertag dann um die Mittagszeit bei strahlend schönem Spätsommerwetter in der Nähe des Friedrichsplatzes in der Kassler Innenstadt.

 

Klasse 5a und b – unsere 1. Schulwoche


In dieser ersten Woche findet an unserer Schule noch kein Fachunterricht statt – es ist erst einmal Zeit für die “Methodenwoche”, die den Klassen 5 bis 10 die Möglichkeit bietet, sich neu zu ordnen und einzurichten sowie über Regeln und gemeinsame Vorhaben zu sprechen. Jede Klasse setzt dabei unterschiedliche methodische Schwerpunkte. Für Klasse 5a und 5b stand vor allem das gegenseitige Kennenlernen und bilden einer guten Klassengemeinschaft im Vordergrund sowie das Erforschen der Schule, z.B. durch eine Rallye.

Nach dem Einschulungsgottesdienst am Montagnachmittag warteten am darauffolgenden Morgen alle Kinder der 5. Klassen aufgeregt, freudig und voller Erwartungen auf ihre Klassenlehrerinnen, die heute viel Spannendes mit ihnen vorhatten.

 

Wir haben uns kennengelernt mit vielen Spielen. Wir haben viele Ausflüge gemacht zum Beispiel zur Bücherei, zum Spielplatz und wir waren auf einem coolen Spielplatz der in der Nähe von der Orangerie war. Dort haben wir auch zum Schluss noch ein Eis bekommen. Es war eine schöne erste Woche.“ von Laurin und Mia

 

 

Die 5a und 5b haben einen Ausflug in die Orangerie gemacht. Doch davor haben sich die Klassenlehrerinnen gedacht, dass sie mit uns auf den Spielplatz gehen. Es gab viele Spielgeräte und Getobe. Außerdem haben wir dort noch gepicknickt. Danach ging es weiter zur Orangerie – in Zweierpaaren. Dort auf der Wiese haben wir noch gespielt. Es wurde Frisbee und Federball gespielt. Dann wollten wir weitergehen und haben auf dem Weg einer Hochzeit zugesehen. Während dieser Hochzeit haben Gäste Tauben aus Körben fliegen lassen. Danach gab es noch ein Eis.“ von Janne

 

 

 

Premiere – Zum ersten Mal schulen wir zwei 5.Klassen ein


Wer war nun aufgeregter am Montag nach den langen Ferien? Die Schüler*innen der 6. Klasse, die den Einschulungsgottesdienst für die neuen 5er planten, die Lehrer*innen, die gespannt auf die neuen Kinder warteten oder die Neuankömmlinge mit ihren Familien selbst? Neugierig und gespannt waren mit Sicherheit alle!

Am 30.08.2021 fand um 17 Uhr die festliche Einschulung in der Stephanuskirche am Mattenberg statt. Nachdem die pandemiebedingten Einlasskontrollen durchgeführt worden waren, begann der Gottesdienst mit einem schönen Klavierstück von Leonardo aus Klasse 6. Auch der Vorstand des Schulvereins begrüßte die neuen 5er herzlich. Pfarrer Götte lud die Kinder in seiner Ansprache ein, sich bei Erfolgen und Misserfolgen von Gott begleitet zu wissen. Beides gehört zum Leben dazu aber unser persönlicher Wert hängt nicht davon ab.

Danach gab es auch ein paar Geschenke. Die Schüler*innen der 6.Klasse stellten sich als Paten vor und überreichten ihren Schützlingen jeweils eine selbstgebastelte Schultüte
mit allerlei Schönem als Willkommensgruß.

Nachdem sich die beiden Klassenlehrerinnen der neuen 5. Klassen vorgestellt hatten, versammelten sich die Kinder bei Frau Meyer (5a), bzw. Frau Bischoff (5b). Dies war ein besonderer Moment an der Christlichen Schule in Kassel – erstmals zwei fünfte Klassen

Zum Abschluss des Gottesdienstes wurden unsere Neuankömmlinge gesegnet, um anschließend bei einem Stück Kuchen und Schorle im Freien noch etwas gemeinsame Zeit zu verbringen. Für alle Eltern gab es die Gelegenheit mit Lehrkräften, Vorstand, Schulleitung und natürlich miteinander ins Gespräch zu kommen. Die Kinder nutzten die Grünfläche vor der Kirche, um sich kennenzulernen.

Wir wünschen unseren neuen 5ern alles Gute zum Schulanfang an der JHWS.

Wir freuen uns, dass ihr da seid!

Abschlussfeier der Klasse 10


Am Mittwoch, 14.07.2021, fand unsere diesjährige Abschlussfeier der Klasse 10 im Jesus Centrum Kassel, in Niederzwehren, statt.
Wie schon im Vorjahr gestaltete sich die Planung für die Festlichkeiten aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie sehr herausfordernd. Nach einer erfolgreichen Realschulprüfung und der gelungenen Klassenfahrt sollte die Abschlussfeier schließlich das krönende Finale werden, vorbereitet von den Klassen 9 und 10.

Kurz nach 16:00 Uhr zog die Klasse 10 festlich gekleidet unter Applaus zu „Waymaker“ in den Gottesdienst ein. Die Schülerinnen Lina und Judith aus Klasse 9 führten souverän durch das Programm, Referendar Markus Koch hielt eine erinnerungswürdige und anschauliche Predigt zum Thema „Lebensweg“ und dem notwendigem Gepäck. Über Psalm 23 gestaltete er eine sehr emotionale Botschaft für den weiteren Lebensweg der Schülerinnen und Schüler.
Ein weiterer Höhepunkt des Gottesdienstes war die musikalische Darbietung der JU4 Band. Die Klasse 9 überraschte die Abschlussklasse, mit zuvor im Kunstunterricht heimlich verpackten Geschenken mit symbolischen Inhalten (Fisch, Kerze/Licht, Glückskeks), für den zukünftigen Lebensweg.

Ein besonders bewegender und sehr persönlicher Programmpunkt war die Darbietung der Klassenleiter Frau Papenfuß und Herrn Baak, die im Stil des „poetry slam“ in emotionalen Worten Abschied von ihren Schülerinnen und Schülern nahmen. Dabei floss das eine oder andere Tränchen… Auch in der Rede des Schulleiters Herr Mackenroth schwang ein wenig Wehmut mit, aber auch Freude und Stolz über so viele erfolgreiche Absolventinnen und Absolventen.
Dann kam die Zeugnisübergabe durch die Klassenleitung und den Schulleiter, bei der es dann noch einmal sehr persönlich und emotional wurde, denn die Klassenlehrer zeigten von jedem 10’er ein Kinderfoto und ein aktuelles Bild im Vergleich.

Mit einem besonderen Segensgebet klang der Gottesdienst aus. Großartig war, dass ab 18:00 Uhr, nach einem kleinen Sektempfang, weitere Programmpunkte folgten. Klasse 10 hatte verschiedene Gesangseinlagen und Spiele vorbereitet, bei denen Gäste, Schülerinnen und Schüler sowie Lehrer mitwirkten und vom Publikum mit viel Beifall beklatscht wurden.
Es war ein rundum gelungener Abschlussabend.

Bleibt noch zu erwähnen, dass die Klasse es sich nicht nehmen ließ, es hinterher im ganz privaten Rahmen noch einmal krachen zu lassen…
Es sei Euch gegönnt, liebe 10’er! Wir wünschen Euch alles Gute und Gottes Segen für Euren weiteren Lebensweg!

 

Kennenlernnachmittag


Für die aktuellen Viertklässler steht ein großes Ereignis bevor: der Wechsel von der Grund- in die weiterführende Schule. Damit verbunden sind für die jungen Schülerinnen und Schüler viele Fragen: Wie wird es in der neuen Schule? Wer wird in meiner Klasse sein? Wie sieht es dort aus? Wer ist meine KlassenlehrerIn?

Um den Einstieg nach den Sommerferien zu erleichtern und erste Fragen schon im Vorfeld zu beantworten, bieten wir zum Schuljahresende für die kommenden 5. Klassen unseren Kennenlernnachmittag an.

Am 8.7.2021 trafen sich die aktuell 26 zukünftigen Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern in unserer Schule. Dort konnten die Kinder bei einer Führung durch unser Schulhaus Fragen, die ihnen auf dem Herzen liegen, stellen und bei Kennenlernspielen erste Kontakte mit ihren Klassenkameraden knüpfen. Die Eltern erhielten währenddessen von den zukünftigen Klassenlehrerinnen Frau Bischoff und Frau Meyer alle wichtigen Informationen für das neue Schuljahr.

Wir wünschen unseren zukünftigen Schülerinnen und Schülern ein gutes Abschiednehmen von ihrer Grundschulzeit und freuen uns, wenn sie mit ihren Familien nach den Sommerferien ein Teil unserer Schulgemeinschaft werden.

 

Zu Besuch bei der Bischöfin – ein Rückblick


Es war der 12.02.2021. Draußen lagen 30 cm Schnee und auch für die Klasse 10 war für ein paar Tage Distanzunterricht via Teams angesagt. An diesem Tag hatten wir Religion. Herr Koch hat uns den Auftrag zum Thema „Kirche in der Neuzeit“ gegeben, der Bischöfin der EKKW eine Postkarte mit Fragen oder Sachen, die wir schon immer wissen wollten, zu schreiben. Read more…

Eine Stadt zur Zeit Jesu entsteht


In einem fächerübergreifenden Projekt in Kunst und Religion haben die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5 eine Stadt zur Zeit Jesu gebastelt. Dabei ist ein 3 D Kunstwerk entstanden, dass aktuell im Konferenzraum der Schule ausgestellt wird.

In Religion wurde parallel dazu das Leben der Menschen zur damaligen Zeit anhand von Material von Prof. Horst Heinemann (Uni Kassel) erarbeitet. So konnten die Schülerinnen und Schüler mehr über Brunnen, die Häuser reicher und armer Leute, Bauern, Handwerker, Kaufleute, Nomaden und Römer erfahren. Außerdem wurden passend dazu Bibelgeschichten, wie z. B. die Frau am Jakobsbrunnen gelesen.

 

 

Textiles Gestalten im Distanzunterricht?!


Wie kann man ein Wahlpflichtfach wie Textiles Gestalten in Distanz unterrichten, wo es doch vom Kreativsein lebt und nicht jeder eine Nähmaschine zu Hause hat?

Wir haben es ausprobiert und sind beeindruckt von den Produkten, die Schülerinnen aus den Klassen 7 – 9  hergestellt haben.

Durch Anleitung über LivestreamMicrosoft-Teams, und YouTube Videos konnte in den ersten Wochen im Distanzunterricht das Häkeln erlernt,  bzw. verschiedene Techniken geübt werden. Schön war, dass einige Omas und Mütter tatkräftig zur Seite stehen konnten. Ob Praktisches, wie Handyhüllen und Topflappen oder Osterdeko – es war für jeden etwas dabei. Selbst ein Pferd erhielt einen neuen Kopfschmuck mit Bommel.

Später wurden mit Knopf- und Fadentechnik Frühlings- und Osterkarten erstellt. Die Schülerinnen genossen es, nicht Arbeitsblätter zu bearbeiten, sondern ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen.

Unterrichtsreihe zu Resilienz und Glück


Stell dir vor, du bist in Klasse 10 in dieser „Coronazeit“ und bereitest dich so langsam auf die Abschlussprüfung und auf noch eine ungewisse Zukunft vor… Während in dieser besonderen Zeit der Seminarmarkt zum Thema Stress und Resilienz für Erwachsene boomt, haben unsere „10ner“ in den Wintermonaten an einer Unterrichtsreihe mit genau diesen Themen teilgenommen. Mitten im Klausurstress gab es eine wöchentliche Unterrichtsstunde zu Themen wie: Was kann ich richtig gut? Was oder wer stärkt mich? Wofür bin ich dankbar? Was stresst mich und was hilft mir zu entspannen? Was sind meine Lebensträume? Was hilft mir wiederum in Krisenzeiten und gibt mir Halt? Was macht mich glücklich und zufrieden und wo stehe ich mir selbst im Weg? Welche Methoden helfen mir, mich auf meine Prüfungen vorzubereiten? In offener Runde wurde diskutiert, experimentiert, reflektiert und nachgedacht. Wir dürfen hier einen kleinen persönlichen Einblick in das Erleben der Schülerinnen und Schüler aus ihren Erfahrungsberichten am Abschluss der Reihe geben:

Was habe ich gelernt?

„Ich habe in diesen Stunden einiges gelernt. Ich habe beispielsweise gelernt, wie ich richtig Ziele setze und welche ich zuerst bearbeite. Wenn ich mir Ziele setze, erledige ich zuerst die wichtigen und dringenden Ziele, anstatt die zwar wichtigen aber nicht so dringenden, so kann ich mir weniger Stress machen und mehr schaffen…“

„Ich konnte mir nochmal vor Augen führen, was die wichtigen Dinge in meinem Leben sind, wie Gesundheit, Familie, soziale Beziehungen oder auch der Glaube. Außerdem waren mir zuvor die verschiedenen Resilienzfaktoren nicht bekannt und ich denke, diese kann ich in meinem weiteren Leben in Lebenskrisen einsetzen und ich denke, die werden dort auch weiterhelfen. Über mich konnte ich zudem auch lernen, dass ich auch mal „Nein“ sagen darf zu Dingen, die mir nicht passen oder auf die ich keine Lust habe. Noch mitnehmen kann ich, dass ich mehr im „Jetzt“ leben sollte, als schon in Gedanken im nächsten Augenblick zu sein und Momente auch mal genießen kann.“

„… Zudem empfand ich es als sehr schön, den anderen bei ihren Erlebnissen, Ergebnissen und Meinungen zuzuhören. Einige Menschen habe ich dadurch besser kennengelernt.“

„…Ich habe gelernt, dass andere Personen in mir Stärken sehen, die ich selber vielleicht nicht immer sehe oder mir bewusst sind.“

Wofür bin ich dankbar?

„Ich bin dankbar für meine Gesundheit, für das Essen und Trinken, für meine Familie, Freunde und für meine Schule. Ich bin dankbar für das Leben in Deutschland und für die vielen Schul- und Arbeitsmöglichkeiten. Ich bin dankbar für die frische Luft, die ich täglich ein- und ausatmen darf und für das warme und saubere Wasser, das ich täglich nutzen darf. Ich bin dankbar für die Erfahrungen, die ich in den letzten Jahren machen durfte und für die Menschen, die ich in den letzten Jahren kennenlernen durfte und die mir dabei geholfen haben, einen Schritt weiter zu kommen. Ich bin dankbar für die Menschen, die mir zeigen, dass Dinge möglich sind. Aber am meisten bin ich dafür dankbar, dass ich meinen Gott habe,

der immer bei mir ist, der immer für mich da ist, der mich seit meiner Kindheit beschützt hat. Ich danke ihm dafür, dass er mir geholfen hat, in meinem Glauben zu wachsen…“

„Eine dankbare Lebenseinstellung hat den Vorteil, dass man glücklicher ist und nicht nur die negativen Dinge im Leben sieht…“

Wie definiere ich für mich persönlich Glück/Zufriedenheit?

„Ich persönlich empfinde Glück, wenn ich lache und wenn ich einfach den Augenblick genieße und keinen Druck oder Stress empfinde. Wenn ich singe, dann bin ich oft wie in einem „Flow“ und fühle mich wie in einer anderen Welt und vergesse auch vollkommen die Zeit, in diesen Momenten bin ich vollkommen zufrieden. Somit würde ich für mich Glück als „unberührbar“ beschreiben, man kann es nicht anfassen, nur spüren, und bei diesen Glücksmomenten realisiert man meist erst viel später, dass es ein solcher Moment war…“

„Glück und Zufriedenheit ist für mich das, was ich von meinem Gott gekriegt habe, was nicht von dieser Welt ist. Ich bin Gottes Kind geworden durch mein Glauben an Jesus Christus. Den Frieden, die Freude und die innerliche Ruhe, die ich von Gott bekommen habe, kann man nicht in dieser Welt finden und kann man nicht mit Geld kaufen…“

„Für mich bedeutet Glück, dass es allen Menschen, die mir wichtig sind, gut geht…“

Meine Ziele für 2021

„Ein Ziel von mir ist es, diszipliniert und strukturiert zu arbeiten. Um das umzusetzen muss ich mit kleinen Schritten anfangen, was mich dann dorthin führt, wo ich möchte. Viel möchte ich mit dem Eisenhower-Prinzip arbeiten, indem ich Aufgaben nicht nur zwischen wichtig und unwichtig unterscheide, sondern auch von der Dringlichkeit her, was mich zu einem strukturierteren Alltag bringt. Eine Methode, die mir noch im Kopf geblieben ist, ist dass ich meinen Alltag nicht nur mit Aufgaben fülle, sondern auch mit Freizeit & Spaß.“

„Mein Ziel für 2021 ist es selbstbewusst zu sein. Früher hatte ich ein geringes Selbstvertrauen, aber in diesem Unterricht habe ich gelernt, wie man seine Stärken kennt und sich entwickelt und wie man seine Persönlichkeit und sein Verhalten verbessern kann.

Ich möchte in diesem Jahr stark und motiviert sein. Ich möchte fleißig lernen und meinen Abschluss mit Erfolg bestehen und einen Ausbildungsplatz finden…“

„Ich kann mir zum Beispiel für das Jahr 2021 das Ziel setzen, offener zu sein oder

optimistischer zu sein. Ich kann dafür mehr mit Menschen reden oder daran glauben,

dass ich und andere Menschen auch etwas schaffen können.“