
Diesen Sommer fuhr die gesamte Jahrgangsstufe 8 auf Klassenfahrt in das Jugendseeheim auf Sylt. Dort verbrachten die Schülerinnen und Schüler sieben Tage ohne ihre Eltern und sammelten viele neue Erfahrungen.
Los ging das Abenteuer am 03.06.2026 um 10 Uhr morgens. Am Bahnhof Wilhelmshöhe stiegen die Schülerinnen und Schüler in den Zug und fuhren Richtung Norden. Nach einer achtstündigen Zugfahrt erreichten sie schließlich Westerland. Nach dem Ankommen hieß es erstmal: „Zelte beziehen!“ Denn die Schülerinnen und Schüler teilten sich jeweils zu sechst oder zu acht große Zelte, in denen sie schlafen würden.
Am Ende einer erholsamen Nacht begann der zweite Tag mit einem gemeinsamen Frühstück und einem Ausflug in das Schwimmbad „Sylter Welle“. Dies war für viele der Jugendlichen das Highlight der Klassenfahrt, darunter auch Sarah: „Das Wellenbecken hat mir besonders gut gefallen“, erzählt sie begeistert. Nach den ersten beiden Tagen stand am dritten Tag eine ausgiebige Schifffahrt an. Die Jugendlichen fuhren dafür zum Hörnumer Hafen im Süden der Insel. Von dort aus legten sie mit einem kleinen Dampfer ab, um Seehunde und Robben zu sehen. Obwohl das Schiff Abstand zu den Seehundsandbänken halten musste, um die Tiere zu schützen, ließen sich die Seehunde mit Ferngläsern gut beobachten. Den darauffolgenden Tag nutzten die Jugendlichen für eine geführte Wattwanderung, um bei Ebbe den Meeresboden zu erkunden. Dort gab es Wattwürmer, Muscheln und Krebse zu entdecken. Jedoch sorgte besonders der Schlick, ein feinkörniger und weicher Meeresschlamm, für Begeisterung.
Am fünften Tag besuchten die Klassen das Museum „Erlebniszentrum Naturgewalten“. Dort nahmen sie an einer spannenden iPad-Tour teil, die ihnen Einblicke in die Schönheit und Dynamik der Meere und Küsten bot. Zurück im Jugendheim gab es am Abend schließlich die Wahl zwischen einer kleinen Party und einem Kinoabend, um den Tag ausklingen zu lassen. Auch der vorletzte Tag war ein voller Erfolg: Um einen weiteren Teil der Insel zu erkunden, fuhren die Klassen in die Westerländer Innenstadt, wo sie ihre Freizeit mit einer Shopping-Tour verbrachten. Die Woche verging wie im Flug, und schon stand der siebte und letzte Tag der Klassenfahrt bevor. Zum Abschluss besuchte die Jahrgangsstufe das Aquarium. Neben vielen Fischen beeindruckten vor allem die Rochen die Schülerinnen und Schüler.
Nach einer anstrengenden aber spannenden Woche, traten die zwei Klassen den Heimweg an und kamen erschöpft aber glücklich am Bahnhof Wilhelmshöhe in Kassel an, wo ihre Eltern sie freudig begrüßten.