Der Start in das Berufsleben  – Betriebspraktikum Jhg. 9


Ob Automechaniker, Sozialarbeiterin, Einzelhändler oder Ärztin … Die Interessen der Klassen 9a und b sind vielfältig. Da der Schulabschluss und damit die Entscheidung wie der Lebensunterhalt verdient werden soll, näherrückt, haben unsere Schülerinnen und Schüler ein dreiwöchiges Betriebspraktikum absolviert. Einige Erfahrungen teilen sie mit uns in den kommenden Zeilen.  

 „Ich fand das Betriebspraktikum gut, ich habe viel gelernt“, berichtet Lena, eine Schülerin aus der 9b, die ihr Betriebspraktikum im Medienzentrum Nordhessen absolviert hat. Gemeinsam mit einer Klassenkameradin konnte Lena an verschiedenen Projekten teilhaben und spannende Einblicke in das Berufsleben gewinnen. Dazu gehörte unter anderem ein Interview mit unseren Schulleiter Herrn Mackenroth und das Filmen, Schneiden und Redigieren eines Berichts über den Umzug unserer Schule. Unheimlich viele Aufgaben,  die herausfordernd und gewinnbringend zugleich waren. Kein Wunder daher, dass die Schülerin zugibt: „Die Arbeitszeiten waren teilweise echt lang, ich hatte aber Spaß.“ Ja, ein solcher Arbeitstag kann durchaus lang und anstrengend werden. Allerdings müssen sich Berufseinsteigende auch zunächst an den neuen Arbeitsalltag gewöhnen, welcher einen großen Kontrast zum gewohnten Schulalltag  darstellt.  

Ebenfalls ein voller Erfolg war das Praktikum einer Schülerin, die sich für einen Platz in der Kirchengemeinde Kaufungen entschieden hat. Dort durfte sie eigenständig Jugendgruppen und Kindergottesdienste leiten – ganz schön viel Verantwortung für die junge Schülerin. Jedoch zahlte sich das Vertrauen aus: „Das Betriebspraktikum hat mir Spaß gemacht und ich engagier mich jetzt auch noch weiterhin in der Gemeinde.“ 

 Auch im Einzelhandel sahen sich unsere Schülerinnen und Schüler mit vielen Herausforderungen konfrontiert. Jedoch reflektiert eine Schülerin, die ihr Praktikum in der Buchhandlung Thalia gemacht hat: „Meiner Meinung nach war das Betriebspraktikum sehr schön, ich habe viele neue Sachen gelernt und konnte aus Fehlern lernen“. 

 Ein besonders außergewöhnliches Praktikum verbrachte ein weiterer Schüler bei einem Kasseler Event- und Medientechnik-Unternehmen. Das ihm bislang unbekannte Berufsfeld war so vielseitig und spannend, dass er gerne noch länger dort geblieben wäre: „Das Praktikum war zum Teil zu kurz, da ich mich noch nicht richtig einarbeiten konnte“, berichtet er im Nachhinein.