Schule gegen Rassismus geht weiter 


Im Jahr 2025 hat die JHWS dem Rassismus die Stirn geboten und die jetzigen Klassen 9a und 9b haben sich im PoWi-Unterricht dafür eingesetzt, dass wir Teil des Netzwerks „Schule gegen Rassismus – Schule mit Courage“ werden.   

Die Schulgemeinschaft der JHWS führte eine Abstimmung durch, vorbereitet und durchgeführt von den beiden 9. Klassen, und wer hätte es anders erwartet: mit großer Mehrheit wurde sich dafür ausgesprochen, dass wir ein Teil dieser sinnvollen Initiative werden. Da der Jahrgang 9 sich nun mit anderen interessanten Themen im PoWi-Unterricht beschäftigen muss, geben sie diese wichtige Aufgabe an die Schülervertretung (SV) ab. Sinnvoll ist es da natürlich, dass unsere Schulsprecherin Lena (9b) bereits an den Vorbereitungen beteiligt war. Frau Risch, die die SV betreut und unterstützt, hat den Unterricht mit den beiden 9. Klassen durchgeführt. „Mir ist es sehr wichtig, dass wir uns gegen Rassismus und für Courage einsetzen und dieses Bestreben nicht einschläft. Daher freue ich mich sehr, dass wir in der SV das Thema weiterhin aktiv voranbringen und so nach und nach die Projekte und Ziele in die Schulgemeinschaft hineintragen“, sagt die PoWi-Lehrerin.   

Auch am Engagement der SV wird deutlich, dass den Schülerinnen und Schülern das Thema wichtig ist. Beim vergangenen Tag der Offenen Tür war es den Vertreterinnen und Vertretern der Schülerschaft wichtig, dass das Netzwerk „Schule gegen Rassismus – Schule mit Courage“ auch am SV-Stand Erwähnung findet.  

Bis wir eine offizielle Schule mit Courage werden können, wird es noch einige Zeit dauern (Verträge schreiben, Fristen ein- und aushalten, Kontaktpersonen finden), jedoch ist der wichtigste Schritt unserer Meinung nach bereits getan. Wir haben in der Schule Aufmerksamkeit für ein wichtiges Thema geschaffen. Statt dem Titel ist uns in erster Linie wichtig, dass wir Projekte und Aktionen an die Schule bringen. Wenn dies alles passiert und eine Routine gefunden wurde, kümmern wir uns um die offizielle Auszeichnung. Taten zählen eben mehr als Worte, das weiß auch die JHWS.