Im Juni war es soweit – Im Rahmen der diesjährigen Projektwoche stand für die Klassen 7 alles unter dem Motto: Bewegung und Ernährung. Die Schülerinnen und Schüler beschäftigten sich intensiv mit der Frage, wie ein gesunder Lebensstil aussieht. Dafür standen tolle Aktivitäten auf dem Programm.
Spiel & Spaß im Schwimmbad, Kletterwals und auf der Fulda
Nachdem die Klasse 7b sich am ersten Tag im Schwimmbad austobte und sich zeigte, wie viel Freude körperliche Aktivität machen kann, wurde es am nächsten Tag noch deutlich abenteuerlicher. Ausgestattet mit Helm und Klettergurt wagten sich im Kletterwald Hohes Gras alle Schülerinnen und Schüler in luftige Höhen. Manche überwanden dabei ihre Höhenangst, andere zeigten überraschendes Geschick. Und am Ende waren alle stolz auf sich und aufeinander. Der Teamgeist war deutlich zu spüren, die Muskeln auch und das gemeinsame Erlebnis wird sicher lange in Erinnerung bleiben.
Die Klasse 7a begab sich derweil nach Guxhagen, um vom anleger der „Fulle Marie“ mit Kanus die Fulda flussabwärts nach Bergshausen zu fahren. Auch sie hatten viel Spaß an dieser für viele Schülerinnen und Schüler neuen Art der Fortbewegung und erlebten, dass man oft mehr erreichen kann als man sich zunächst zutraut, wenn man im Team gut zusammenarbeitet.
Klimafreundlich kochen und genießen
Wie schmeckt eigentlich Nachhaltigkeit? Dieser spannenden Frage gingen die Siebtklässler an Tag zwei und drei auf den Grund. Unter der Leitung unserer Lehrkraft und Ernährungsbildnerin Isabel Strömer haben die Schülerinnen und Schüler nicht nur viel über die Zusammenhänge zwischen Ernährung, Klima und Gesundheit gelernt, sondern auch selbst den Kochlöffel geschwungen.
Welchen Einfluss haben unsere Essgewohnheiten auf die Umwelt? Wie können wir so essen, dass es gut für uns und die Umwelt ist? Die Gruppe hat dabei erkannt: Der größte Hebel für eine klimafreundlichere Ernährung ist ein bewusster, reduzierter Fleischkonsum. Dass nachhaltiges Essen nicht nur gut für die Umwelt und uns ist, sondern auch richtig lecker schmeckt, haben die Jugendlichen eindrucksvoll unter Beweis gestellt.
Mit großem Engagement wurde geschnippelt, geknetet, abgeschmeckt und angerichtet. Auf dem Speiseplan standen unter anderem Petersilien-Hummus, knusprige Ofenkartoffeln, Rüblimuffins, würziges Pesto, selbstgebackenes Naanbrot, selbst geschüttelte Knoblauch-Kräuterbutter, Obstsalat mit frischem Knuspermüsli, Dinkelbrötchen sowie ein frischer Apfel-Möhren-Salat – allesamt vegetarisch oder vegan und in jedem Fall vollwertig.
Die Projekttage zeigten eindrucksvoll, wie praxisnahes Lernen an unserer christlichen Realschule gelingen kann. Werte wie Teamwork und Wertschätzung waren keine theoretischen Konstrukte, sondern wurden gelebt – und das mit ganz viel Freude und Genuss.
Die Projektwoche war ein voller Erfolg! Sie hat gezeigt, wie viel Spaß es machen kann, sich zu bewegen und sich gesund zu ernähren – und wie wichtig es für das Wohlbefinden ist, beides in den Alltag zu integrieren.










