Wir sind immer noch ganz begeistert von unserem ersten Werkeltag in diesem Jahr! Am 29. März zwischen 10 Uhr und 14 Uhr stand alles im Zeichen unseres neuen Schulgebäudes – und das auf die wohl gemütlichste Art und Weise: beim Nähen!
18 nähbegeisterte Mütter und ein Schüler folgten unserem Aufruf und so verwandelten wir zwei unserer Klassenzimmer in lebendige Nähwerkstätten. Ausgestattet mit Nähmaschinen der Schule und mit eigenen sowie einer Vielfalt an Stoffen, Garnen und Nähwerkzeugen entstanden Kissenbezüge für die unterschiedlichsten Bereiche unseres neuen Schulgebäudes: für die Klassenzimmer, den einladenden neuen offenen Lernbereich, den Raum der Stille und natürlich auch zur freien Nutzung bei Gruppenarbeiten oder um es sich in den Pausen etwas gemütlicher zu machen.
In einem der Klassenräume wurden die Stoffe zugeschnitten, im anderen surrten die Nähmaschinen – all das bei einer richtig großartigen, positiven Stimmung und angeregten Gesprächen. Für das leibliche Wohl sorgte ein abwechslungsreiches Mitbring-Buffet.
Gestärkt und inspiriert durch die nette Gemeinschaft wurden am Ende beeindruckende 80 Quadratmeter Stoff verarbeitet und sage und schreibe knapp 90 Kissenbezüge mit Unterstützung in Heimarbeit genäht.
Fazit:
Anstrengend, aber schön! Es hat uns viel Spaß gemacht zu sehen, mit welcher Freude und welchem Engagement alle dabei waren. Ein herzliches Dankeschön noch einmal an Samuel und alle fleißigen Helferinnen für ihren großartigen Einsatz und diesen wunderbaren Tag!
Unser zweiter Werkeltag steht bereits in den Startlöchern: Am 14. Juni laden wir von 10 bis 16 Uhr herzlich ein, gemeinsam mit uns Holz zu bearbeiten. Auch dieser Tag wird ganz im Zeichen unseres neuen Schulgebäudes stehen. Geplant ist die Fertigung von Garderoben für die Klassenräume und zwei Holzkreuzen. 38 Anmeldungen haben wir aktuell – so freuen wir uns schon jetzt darauf, einen weiteren produktiven und gemeinschaftlichen Tag zu verbringen.
Mich praktisch in Berufsfeldern ausprobieren – InteressensWerkstatt / KomPo7
Wo liegen meine eigenen Stärken? Welche Interessen habe ich? Welche Kompetenzen benötige ich später in der Berufswelt? Mit dieser Art von Fragen werden jedes Jahr die Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 konfrontiert. Im Rahmen von zwei miteinander verknüpften Programmen beginnt so bereits in diesem Jahrgang eine nachhaltige Orientierung in die Berufswelt.
Im Herbst starteten die Siebtklässler mit dem Kompetenzfeststellungsverfahren „KomPo7“, durch welches die Interessen, erste Neigungen und Stärken der Jugendlichen in einem mehrtägigen Programm ermittelt wurden. Dieses, vom Bildungswerk Hessische Wirtschaft e.V. (BWHW) und dem Verein für Sozialpolitik, Bildung und Berufsförderung e.V. (VSB) entwickelte Programm, bildet die Grundlage für die spätere InteressensWerkstatt.
InteressensWerkstatt, was ist das? Wie der Name bereits andeutet, schnuppern die Schülerinnen und Schüler zwei Wochen lang in der InteressensWerkstatt im Berufsförderzentrum in unterschiedliche Berufsfelder und sammeln praktische Erfahrungen, die zu ihren Interessen passen. Dabei umfassen die Angebote folgende Bereiche: Holzwerkstatt, Metallwerkstatt, Elektrotechnik, Pflege, Büro/IT, Verkauf und Malerwerkstatt. Hier einige Kommentare der aktuellen 7er, die gerade die InteressensWerkstatt besuchen:
Tom: „Mir hat bisher die Arbeit in der Holzwerkstatt sehr gefallen. Ich mag die Arbeit mit Holz und wir haben eine Holzgarderobe gebaut.“
„Eigentlich war alles interessant und hat mir Spaß gemacht. Ich glaube es hat mir sehr weitergeholfen.“ findet Joel.
Helena berichtet: „Mir hat bisher der Bereich Pflege am besten gefallen. Wir haben gestern Verbände gewechselt und heute üben wir das Waschen an einem Dummy.
„Ich fand den Bereich Malerwerkstatt am besten. Wir haben dort unser eigenes Logo für einen Betrieb entworfen und gemalt.“ sagt Sarah.
Herausfinden, was mir liegt oder auch nicht, dafür sind diese zwei praktischen Wochen sehr wertvoll gewesen. Und so mancher versteht nun besser, was z.B. angewandte Mathematik bedeutet.
kreaTiefes Gestalten kommt von kreativem Denken

Eindrücke aus dem Escher-Projekt
Seit gut einem halben Jahr bin ich im WPU-Kurs „kreaTiefes Gestalten“ (ja, es wird wirklich so geschrieben) und muss sagen, ich hätte nicht gedacht, dass sich hinter diesen zwei Worten so viel verbirgt.
Anfangs konnte ich mir nicht vorstellen, was da so gemacht wird und war später erstaunt, mit was kreatives Gestalten so zusammenhängt. Unser Lehrer, Herr Penkazki, erklärt immer vorab, um was es geht und welches Thema wir bearbeiten wollen. Die Themen umfassen beispielsweise digitale Medien, Zeichnen, kreatives Schreiben und Malerei. Es können dabei z.B. verschiedene Techniken der Malerei ausprobiert werden. Uns soll aber auch in diesem Kurs das kreative Denken beigebracht werden. Wir sollen mal „über den Tellerrand hinausblicken“ und finden oft zu interessanten Themen. Über diese Themen tauschen wir uns in dem Kurs untereinander aus. In der letzten Zeit haben wir ein Kahoot (Webtool zum Erstellen von digitalen Quizspielen) erstellt.
Ein anderes Mal haben wir den Anfang einer Geschichte gelesen und das Ende dazu selbst geschrieben. Ganz interessant wurde es, als wir eine Foto-Tour in die Kasseler Innenstadt unternahmen. Dort suchte sich jeder ein Motiv für ein Foto. Diese Fotos durften wir dann im Unterricht eigenständig bearbeiten. Besonders spannend fand ich auch das Thema M.C. Escher. Seine Kunstwerke sind faszinierend, weil sie mit optischen Täuschungen und unmöglichen Formen spielen. Wir haben uns daraufhin mit seiner Mosaikgestaltung von Flächen beschäftigt und versuchten, eigene Muster zu entwerfen. Es ist echt erstaunlich, wie man einfache Formen so anordnen kann, dass sie sich perfekt wiederholen und endlose Muster ergeben! Ein weiteres Thema war Origami. Es sieht oft kompliziert aus, aber mit ein bisschen Übung kann man aus einem einfachen Blatt Papier sogar einen Frosch falten. Demnächst wollen wir einen Zeichentrickfilm selbst erstellen und eigene Spielkarten entwickeln. Und dann haben wir noch etwas ganz Besonderes vor: Eine lustige Verschwörungstheorie mit der KI planen. Alles in allem ist der Kurs sehr abwechslungsreich und macht viel Spaß.
Henry und Alex
Bericht der Schülervertretung 2024/2025
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Nach der Schülersprecherwahl haben wir, Lena (Schulsprecherin) und Louis (stellv. Schulsprecher), uns zusammengesetzt und überlegt, wie wir eine funktionierende Schülervertretung (SV) aufbauen können. Uns war es wichtig, dass die SV nicht nur aus uns beiden besteht, sondern dass auch andere engagierte Schülerinnen und Schüler mitmachen können. Deshalb entschieden wir uns, Bewerbungen von allen anzunehmen, die in der SV mitarbeiten wollen.
Nach einem Treffen mit allen Interessenten haben wir ein Team zusammengestellt und hatten nun endlich eine richtige Schülervertretung. Am Anfang war es nicht so einfach, weil alles neu für uns war. Wir mussten uns erst einmal einarbeiten und herausfinden, wie wir als Team zusammenarbeiten können. Das hat eine gewisse Zeit gedauert, aber wir haben uns schnell eingewöhnt und dann richtig losgelegt.
Ein großes Thema, um das wir uns gekümmert haben, war der Pausenverkauf. Wir überlegten, wie man ihn am besten leiten kann, wer sich darum kümmert und haben dafür gesorgt, dass jemand den nötigen Gesundheitsschein macht. Außerdem haben wir uns mit der Hygiene auf den Toiletten beschäftigt, weil das für viele ein wichtiges Thema war. Wir haben Toilettenlisten erstellt, die dabei helfen sollten, die Sauberkeit zu verbessern.
Ein weiteres großes Projekt war die Besichtigung des neuen Schulgebäudes. Uns war es ein Anliegen, dass die Meinungen und Wünsche der Schülerinnen und Schüler bei der Gestaltung berücksichtigt werden. Deshalb haben wir uns nicht nur selbst Gedanken gemacht, sondern Lena Verde hat auch eine Umfrage gestartet, in der alle Lernenden ihre Ideen und Vorschläge einbringen konnten. Dadurch hatten wir eine gute Grundlage, um in der SV zu besprechen, was wir uns für das neue Schulgebäude wünschen.
Natürlich ist es nicht immer einfach, alle unsere Ideen direkt umzusetzen. Das Jahr war für uns eine große Herausforderung, weil vieles neu war und wir erst lernen mussten, wie man als Schülervertretung arbeitet. Trotzdem haben wir unser Bestes gegeben, um unsere Wahlversprechen zu halten. Neben den großen Projekten haben wir auch viele kleinere Dinge geklärt und uns bemüht, auf die Wünsche der Schülerinnen und Schüler einzugehen.
Rückblickend können wir sagen, dass wir viel erreicht haben. Auch wenn es manchmal schwierig war, sind wir stolz darauf, was wir schon geschafft haben. Wir hoffen, dass die nächste Schülervertretung darauf aufbauen kann und weiterhin für die Interessen der Schülerinnen und Schüler eintritt.





















