Schulkino


Am 17.03.2025 machten sich beide fünften Klassen auf den Weg ins Kino, um im Rahmen der Hessischen SchulKinoWochen den Film Sieger sein zu sehen. Die Vorfreude war groß, denn neben dem besonderen Erlebnis eines gemeinsamen Kinobesuchs versprach der Film spannende und wichtige Themen.

Sieger sein erzählt die Geschichte junger Fußballerinnen einer Schulmannschaft an einer Brennpunktschule in Berlin. Es geht um Herausforderungen wie Rassismus, Diskriminierung, Mobbing und Vorurteile. Der Film zeigt eindrucksvoll, wie Sport – insbesondere Fußball – Menschen unterschiedlicher Herkunft verbindet und dabei hilft, Teamgeist, Zusammenhalt und gegenseitigen Respekt zu fördern.

Während der Vorstellung erlebten die Schülerinnen und Schüler eine emotionale Achterbahnfahrt: Freude über gelungene Spielzüge, Mitgefühl für die Ausgrenzung einzelner Charaktere und Spannung bis zum Ende. Viele konnten sich mit den Figuren identifizieren und verstanden, wie wichtig es ist, aufeinander zuzugehen und niemanden auszuschließen.

Nach dem Film gab es eine angeregte Diskussion. Gemeinsam reflektierten die Klassen über die Botschaften des Films und überlegten, wie sie selbst im Schulalltag für mehr Zusammenhalt und Fairness sorgen können. Besonders die Rolle des Sports als verbindendes Element wurde intensiv besprochen.

Der Kinobesuch war nicht nur unterhaltsam, sondern auch lehrreich. Sieger sein hat gezeigt, dass jeder einen Beitrag zu einem respektvollen Miteinander leisten kann – ob auf dem Fußballfeld oder im Klassenzimmer.

Juniorwahl – Ran an die Wahlurne! 


Kaum ein Thema hat uns in den vergangenen Wochen so beschäftigt wie die Bundestagswahl – das geht natürlich auch an den jungen Menschen unserer Gesellschaft nicht vorbei. Das ist eine gute Gelegenheit, die Demokratie in den Klassenraum zu holen und die Schülerinnen und Schüler an die Wahlurne zu lassen. 

Seit mehr als 20 Jahren ermöglicht das Projekt „Juniorwahl“ den Schulen, parallel zu Wahlen in der Bundesrepublik, eigene Wahlen durchzuführen. Die Organisation stellt Wahlurnen, Wahlkabinen, Stimmzettel und Begleitmaterial für den Unterricht zur Verfügung. Besonders ist dabei, dass die Stimmzettel für den Wahlkreis der Schule sind – somit kann auch bei der Erststimme (Direktmandat) lebensnah gelernt werden. Und dann kann es auch schon losgehen! 

Doch das Durchführen von Wahlen erfordert natürlich eine Menge Vorbereitungszeit. Dafür schlüpfen die 7. Klassen in ihrem PoWi-Unterricht in die Rolle der Wahlhelferinnen und Wahlhelfer, und knapp vier Wochen lang wird in dieser Zeit alles über die Bundestagswahl gelernt. 

Die gemeinsam genutzte Edumap (ein kooperatives digitales Tool, das beide Klassen nutzen können, um Materialien zu sichern und zu teilen) startet mit der Frage: „Wieso kommt es zu Neuwahlen?, eröffnet Lernvideos zum Ablauf der Wahl und beinhaltet gekürzte Wahlprogramme der größten Parteien. Das Ziel: verstehen, wie die Wahlen funktionieren, um gute Wahlhelferinnen an der Schule zu sein – und gleichzeitig herausfinden, welcher Partei die eigene Stimme gegeben werden soll. Zwei schwierige, aber umso wichtigere Aufgaben für die jungen Menschen. Das Schöne ist, dass die Schülerinnen somit ein klares Ziel vor Augen haben, das sie in der Unterrichtseinheit verfolgen. Darüber hinaus wissen sie aber auch, dass sie dieses Wissen nicht für die nächste Klassenarbeit lernen, sondern fürs Leben! 

Am Tag der Wahl sind die Schülerinnen und Schüler gespannt: „Welche Partei wird an unserer Schule gewinnen?, „Werden wir aufkommende Fragen beantworten können?. Doch schnell stellen sie fest: Wahlvorstand zu sein ist nicht kompliziert – manchmal sogar etwas langweilig, wenn für einige Zeit keine Wählenden kommen. Doch am Ende waren alle Schülerinnen den Tag über gut beschäftigt und genossen die Abwechslung sowie ihre verantwortungsvolle Aufgabe. Das Wahlergebnis wurde anschließend im Schulflur veröffentlicht:

  • SPD und Die Linke siegen bei den Erststimmen, gefolgt von der CDU
  • Zweitstimmen gingen an 1. CDU, 2. Die Linke, 3. Tierschutzpartei

„Ich hätte nicht gedacht, dass Wählen so einfach ist!“, berichtet ein Schüler aus der 7 b. Zwei Kreuze zu machen, ist auch wirklich nicht schwer, findet auch Klassenkamerad Felix: „Ich fand es einfach meine Kreuze zu setzen, aber die Entscheidung wo ich sie setze, war sehr schwer.“

Abschließend lässt sich festhalten, dass die Juniorwahl für die Jugendlichen äußerst lehrreich ist – nicht nur für diejenigen, die sie vorbereiten und durchführen, sondern auch für diejenigen, die an der Wahl teilnehmen. Denn es wird deutlich: Wählen gehen ist gar nicht so schwer, geht schnell und ist ein Privileg, das genutzt werden sollte. Im Wahlraum der Schule dürfen auch noch die nötigen Fragen gestellt werden („Wie viele Kreuze mache ich?, „Muss ich meinen Namen draufschreiben?, „Wo kommt der ausgefüllte Zettel hin?), damit in ein paar Jahren keine Unsicherheiten mehr bestehen und alles reibungslos abläuft. Somit hat die JHWS einen großen Beitrag dazu geleistet, Demokratie erlebbar zu machen und zu erhalten: Unsere Schülerinnen und Schüler sind auf ihren ersten Wahlgang vorbereitet und wissen, wo sie sich politisch informieren können. 

After Holiday on Ice


Der Winter ließ dieses Jahr auf sich warten und vertröstete uns in den Ferien nur kläglich mit grauem Schneeregen und zugefrorenen Scheiben. Doch die 8b ließ sich davon nicht die Laune verderben und nahm ihr Schicksal selbst in die Hand. Ihr Wunsch: Wir wollen in die Eishalle! 

Morgens um 8 Uhr ging es los: Die Klasse 8b traf sich auf dem Vorplatz der Nordhessen Arena. Die Idee, im Frühjahr Eislaufen zu gehen, hatte nicht nur die Klasse 8b, sondern auch einige Klassen anderer Schulen. So war in der Halle ordentlich etwas los, doch zum Glück verteilten sich die vielen Jugendlichen schnell auf der großen Eisfläche. 

Auf dem noch frischen Eis zeigte sich gleich, wer zum ersten Mal auf den Kufen steht und wer regelmäßig Pirouetten auf der Eisfläche hinlegt. Das Schöne an so einem Klassenausflug war, zu beobachten, wie gut sich die Jugendlichen gegenseitig unterstützten – sei es, indem sie sich unterhakten, Tipps gaben oder Mut zusprachen. Am Ende konnten die meisten die ein oder andere Runde erfolgreich fahren, und alle standen zunehmend sicherer auf dem Eis. 

Das Highlight für die Mädchen aus der 8b war, als sie gegen Ende der Fahrzeit Eishockeyspieler der Kassel Huskies in der Halle trafen. Stolz präsentierten sie die gemeinsamen Fotos und konnten sich nach der Zeit in der Eishalle sogar vorstellen, selbst mal zum Eishockey-Frauentraining zu gehen. 

Nach knapp drei Stunden auf dem Eis waren alle Schülerinnen und auch die beiden begleitenden Lehrkräfte ausgepowert, aber zufrieden. Der Tag hatte der neuen Klassenlehrerin die Möglichkeit eröffnet, ihre Klasse auch außerhalb des Klassenzimmers besser kennenzulernen. Die Schülerinnen und Schüler hatten viel Bewegung und Spaß – und das an einem „normalen“ Donnerstagmorgen. 

So startet man als Klasse doch gerne ins neue Jahr – wir bleiben gespannt, was dieses noch so bringt! 

Medienschutzprojekt der Klassen 5


In den vergangenen Wochen wurden unsere beiden 5. Klassen zu echten „Internet Checkern“. Im Rahmen des spannenden Medienschutzprojekts „Internet Checker – Ich weiß, was online abgeht“ setzten sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit wichtigen Themen rund um die digitale Welt auseinander. Fragen wie: „Wie viel Zocken ist eigentlich gesund?“, „Welche Informationen im Netz sind wirklich wahr?“ und „Darf man einfach jedes Bild im Internet posten und weiterleiten?“ waren Hauptbestandteil des zweitägigen Projektes. 

Ein besonderes Highlight war die kreative Auseinandersetzung mit Cybermobbing: Die Klassen drehten eigene Videos, in denen sie nicht nur die Problematik beleuchteten, sondern auch wertvolle Tipps gaben, wie man sich aktiv gegen Mobbing einsetzen und welche Möglichkeiten es gibt, als Außenstehender zu helfen oder einzugreifen. Zum Abschluss des Projekts stellten die Kinder ihr neu erworbenes Wissen in einem interaktiven Spiel unter Beweis. 

Ein großartiges Projekt, das unsere Schülerinnen und Schüler für einen sicheren und verantwortungsbewussten Umgang mit digitalen Medien sensibilisiert hat.